Unruhen in der Innenstadt

Forderung zum "Thema Unruhen in der Innenstadt" von Larne Sprenger (1. Vorsitzender) Nach den Diskussionen im Stadtrat und akuellen Zeitungsberichten zum Thema der Innenstadtsicherheit, möchte sich die Junge Union Achim zum Thema äußern und eine klare Forderung stellen: Die Junge Union Achim fordert den Stadtrat auf, die Diskussionen schnellstens wieder aufzunehmen, um neue Stellen für Polizisten in Achim zu schaffen. Begründung Man hält die sog. „Innenstadt-Sheriffs“ für nicht zielfördernd, um das Problem zu lösen. Denn private Sicherheitsdienste sind nicht dafür gedacht, um den Bürger Schutz zu bieten. Nach Rücksprache mit den Innenstadtwirten geht es hauptsächlich nur um eine ganz gewisse Gruppe Jugendlicher, die immer wiederkehrend ihre Aggressionen an Passanten, Privat- und Stadteigentum auslässt und somit das Geschäft der Innenstadtwirte schädigt. Ebenfalls trauen sich zu den Wochenend- und Ferienzeiten noch nicht mal die Anwohner auf die Straße, weil sie Angst haben belästigt zu werden. Diese Gruppe besteht nach Aussage der Innenstadtwirte hauptsächlich aus Jugendlichen im Alter von 14 bis 25 mit meist türkisch-arabischen Akzenten und tritt durch die Größe als sehr bedrohlich auf. Nach dem JU-Stammtisch im Juni in den Katakomben erzählten mehrere Jung-Unionisten, dass sie ebenfalls von diesen Leuten vorher und nachher belästigt wurden. Vor allem die jungen Frauen beschäftigte es. Doch wer hat noch den Mut bei mehr als 15 Mann das Handy rauszuholen und die Polizei anzurufen, damit „sie mal da ist, wenn sie gebraucht wird“. Die Junge Union Achim fordert daher mehr Polizeistreifen durch Achim. Die ebenfalls angesprochenen Fußstreifen sollten mehrfach durch die Innenstadt gehen. Und wo sind die von Achimer Fußballfans zur Europameisterschaft und Bürgern so hoch gelobten Fahrradstreifen? Ebenfalls könnten sich mehr Streifen durch die Herbergsstraße und andere Nebenstraßen der Fußgängerzone bewegen, wie zum Beispiel die Langenstraße und den Platz hinter dem Dröönläänd. Lediglich geht es um mehr Präsenz der Achimer Polizei und um Leute, die sich um diese gewisse Gruppe Jugendlicher kümmern. Wenn es die Arbeitszeiten eines Sozialpädagogen zulassen, dann sollte dieser ebenfalls auf Abruf dort sein, wie die Polizei! Nach Rücksprachen mit der Polizei kann aber eine höhere in Präsenz in Achim nicht geleistet werden, da es zu wenig Personal gibt. Gäbe es mehr Personal können die oben genannten Forderungen vor allem zu Wochenenden umgesetzt werden. Die Achimer Polizei ist für mehr als 800 Quadratkilometer Fläche zuständig, Tag und Nacht. Vor allem in der Nacht, an den Wochenenden und in den Ferien ergeben sich durch Diskotheken, evtl. Feste und öffentliche Partys Brennpunkte, die mit dem normalen Personal schon schwer zu bewältigen sind. Daher fordert die Junge Union Achim den Stadtrat auf, die Diskussionen um die Unruhen in der Innenstadt wieder aufzunehmen, damit schnellstens mehr Stellen für Polizisten in Achim geschaffen werden.

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